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Prostataerkrankungen


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Prostataerkrankungen

können jeden Mann betreffen.

Ihr Wecker macht sich bemerkbar, an einem – wie es scheint – normalen Februarmorgen. Die Routine ruft. Und so wie immer stehen Sie auf und laufen barfuß ins Badezimmer. Dort aber bemerken Sie, dass etwas nicht stimmt. Sie haben Schmerzen beim Wasserlassen die sich wie ein Brennen anfühlen. Darüber hinaus ist der Harnfluss recht schnell vorbei, obwohl die Blase noch nicht leer scheint. Weil Ihnen das seltsam erscheint, suchen Sie einen Arzt auf. Und der stellt fest, dass Ihre Prostata entzündet ist.

Situationen wie diese entstehen immer öfter. Prostataerkrankungen zählten vor ein paar Jahrzehnten noch nur zu den Leiden alter Männer. Heute muss bereits fast die Hälfte der Männer ab 50 Jahren damit rechnen, Probleme mit der Prostata zu bekommen, von leichten Beschwerden über Entzündungen bis hin zum Prostatakrebs. Der Prostatakrebs führt auch die Liste der beim Mann am häufigsten vorkommenden Krebsarten an.

Das kontinuierlich zunehmende Risiko ist in Teilen auf die heute höhere Lebenserwartung bei Männern sowie auf veränderte Lebensweisen zurückzuführen. Damit einher scheinen Übergewicht, Diabetes, mangelnde Bewegung und auch ein zu hoher Fleischkonsum Prostataerkrankungen zusätzlich zu begünstigen, ebenso wie genetische Vorbelastungen durch einen männlichen Verwandten.

Sie können schlimmeren Prostataerkrankungen recht einfach vorbeugen, indem Sie sich ab einem Alter von 50 Jahren einmal im Jahr vom Urologen untersuchen lassen und sich dessen Rat zu Herzen nehmen. Wenn in Ihrer Familie bereits Fälle von Prostatakrebs existier(t)en, sollten Sie sich schon ab einem früheren Zeitpunkt einmal im Jahr untersuchen lassen. Das ist bei Weitem nicht so unangenehm, wie viele denken, und Sie müssen auch keine Angst haben. Die Prostatavorsorge zählt zu den essenziellen Gesundheitsuntersuchungen, denen sich Männer unterziehen sollten.

Tookad-Verfahren

Tookad ist ein neues Laserverfahren, mit dem Tumore in der Prostata so behandelt werden, dass sie absterben, ohne dabei das Organ zu schädigen.

Wo die Prostata sitzt und was sie macht

Die Prostata (oder auch Vorsteherdrüse) hat eine Größe von nur etwa vier Zentimetern und zählt zu den inneren Geschlechtsorganen des Mannes.

Ihre Form ist am ehesten mit einer Walnuss vergleichbar. Sie sitzt unterhalb der Harnblase, die Harnröhre umschließend, und grenzt mit ihrer Rückseite an den Mastdarm. Deshalb können Ärzte sie über den Enddarm ertasten und unter Zunahme eines Ultraschalls sowie weiterer Methoden feststellen, was mit der Prostata eventuell nicht stimmt. Bestandteile der Prostata sind in erster Linie mehrere Sekretdrüsen, Bindegewebe und Muskelfasern. Daneben enthält sie Blut- und Lymphgefäße sowie Fasern des unwillkürlichen (vegetativen) Nervensystems. Die Erektionsnerven führen an der Prostata vorbei.

Funktionen hat die Prostata mehrere. Ab der Pubertät ist sie dafür da, in den erwähnten Drüsen das Spermiensekret zu bilden. Dieses Sekret dient dazu, das Sperma bei einer Ejakulation zu verdünnen, die Lebensdauer der Spermien zu verlängern sowie die in den Spermien enthaltenen Erbinformationen zu schützen. Eine weitere wesentliche Funktion der Prostata besteht darin, beim Verschließen des Blasenhalses mitzuhelfen. Dadurch wird vermieten, dass Urin in die Samenleiter oder Sperma in die Harnröhre findet.

Prostatazentrum

Fusionsbiopsie

Diese moderne Untersuchungsmethode ermöglicht einen enorm sicheren Nachweis auch kleinster und vereinzelter Karzinome der Prostata.

Chirurgie mit Da Vinci®

Präzise, genau und schonend: Robotisch-assistierte Chirurgie mit dem Da Vinci-OP-Roboter.

Welche Arten von Prostataerkrankungen gibt es?

Erkrankungen der Prostata lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: Die gutartige Prostatavergrößerung – in der Urologie auch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bezeichnet –, die Prostataentzündung (oder Prostatitis) sowie der Prostatakrebs (Prostatakarzinom).

Gutartige Prostatavergrößerung (BPH):

Was bedeutet das?

Bei einer gutartigen Prostatavergrößerung nimmt das Größenvolumen der Prostata beziehungsweise der Prostatainnendrüse zu. Das ist im ersten Moment nicht weiter schlimm und zählt zum natürlichen Alterungsprozess des Mannes. Jedoch kann es vereinzelt vorkommen, dass die Prostata ab einem bestimmten Volumenauf die Harnröhre drückt.

Wie wirkt sich das aus?

Wenn die Harnröhre von der Prostata komprimiert wird, merken Sie dies sehr wahrscheinlich an einem schwächeren Harnstrahl sowie am Gefühl, dass sich Ihre Blase nicht restlos entleert. Auch kann es sich darin äußern, dass sich Ihre Blase „zeitversetzt“ entleert und dass Sie nachts immer öfter die Toilette aufsuchen müssen, wo Sie vorher durchschlafen konnten. Eine Sache, die Sie vielleicht nicht direkt bemerken, die aber auch eintreten kann, ist eine eingeschränkte Nierenfunktion.

Kann eine Prostatavergrößerung behandelt werden?

Gehen Sie, sobald Sie die beschriebenen Beschwerden spüren, zeitnah zum Urologen und lassen Sie sich zumindest untersuchen. Sofern die Beschwerden für Sie zu dem Zeitpunkt noch vertretbar sind und aus ärztlicher Sicht keine Gesundheitsrisiken bestehen, können Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen, erst einmal abzuwarten.

Ansonsten wird Sie der Arzt zu passenden Therapien mit entsprechenden Medikamenten informieren. Ein medizinischer Notfall besteht, wenn es zu einem akuten und oft sehr schmerzhaften Harnverhalt kommt. Das bedeutet, dass sich Ihre Blase trotz des Bedürfnisses nicht entleeren lässt. In diesem Fall müssen Sie sich sofort ärztlich behandeln lassen. Der Arzt wird versuchen, den Harn über einen Katheter abfließen zu lassen. Sofern es danach nochmals zu einem Harnverhalt kommt, ist über eine Operation nachzudenken.

Können Sie der Prostatavergrößerung vorbeugen?

Sie können der gutartigen Prostatavergrößerung nicht aktiv vorbeugen, da sie mit dem Alter automatisch eintritt. Wesentlich ist aber, sie ab einem möglichst frühen Zeitpunkt im Auge zu behalten und eventuelle Gesundheitsrisiken zu erkennen, bevor sie tatsächlich bestehen. Die Krankenkassen zahlen Männern ab 45 Jahren einmal im Jahr ein Krebs-Früherkennungsprogramm. In diesem Rahmen wird auch die Prostata entsprechend untersucht.

Prostataentzündung:

Was bedeutet das?

Die Prostata kann sich einerseits durch Bakterien und andererseits abakteriell entzünden. In beiden Fällen spricht man auch von einer Prostatitis. Sie ist ähnlich zu anderen Entzündungsprozessen im Körper.

Prostataentzündungen durch Bakterien treten insbesondere dadurch ein, dass E. coli-Bakterien aus dem Darm durch die Harnröhre im Penis zur Prostata finden. Abakterielle Entzündungen der Vorsteherdrüse treten meist als Konsequenz der gutartigen Prostatavergrößerung – konkret auf Basis von Blasenentleerungsstörungen – ein.  Durch die Prostatavergrößerung kann Urin in die Prostata gelangen. Die enthaltenen Stoffwechselprodukte lösen dann die Entzündung aus. Eine Prostatitis kann sowohl akut als auch chronisch sein.

Wie äußert sich eine entzündete Prostata?
 
Ist Ihre Prostata entzündet, dann haben Sie in erster Linie Schmerzen und Probleme beim Wasserlassen. Zudem müssen Sie öfter als sonst auf die Toilette. Unter Umständen können auch Schmerzen im Unterbauch sowie im unteren Rücken auftreten. Selbst Erektionsprobleme oder Schmerzen beim Samenerguss sind denkbar. Bei der bakteriellen Form der Prostataentzündung kann auch Fieber zu den Symptomen zählen.
 
Muss eine Prostataentzündung behandelt werden?

Definitiv. Auch hier helfen in den meisten Fällen Therapieansätze mit Medikamenten. Zu den eingesetzten Mitteln zählen Antibiotikaentzündungshemmende Wirkstoffe sowie unter Umständen Alphablocker und Pflanzenstoffe. Suchen Sie, wenn Sie die Beschwerden spüren, unmittelbar einen Arzt auf und lassen Sie sich untersuchen. Der Arzt wird Sie über die Therapieoptionen aufklären. 

Können Sie einer Prostataentzündung vorbeugen?

Sie können zumindest einer bakteriellen Prostatitis vorbeugen. Bevor es zu einer bakteriellen Prostatitis kommt, tritt in manchen Fällen vorab schon ein Harnwegsinfekt auf. Wenn Sie Anzeichen hiervon wahrnehmen – ein solcher Infekt äußert sich durch ähnliche Symptome beim Wasserlassen –, suchen Sie jetzt bereits einen Arzt auf. Durch eine  sofortige Behandlung lässt sich verhindern, dass die Bakterien bis zur Prostata oder noch weiter bis zur Niere vordringen und weitere Entzündungen verursachen. Des Weiteren können Sie einer Prostataentzündung vorbeugen, indem Sie viel trinken und eventuelle Keime beim Wasserlassen herausspülen. Wasser, Kräuter- und Früchtetees sowie Saftschorlen sind ideal.

Prostatakrebs:

Was bedeutet das?

Beim Prostatakrebs handelt es sich um die beim Mann am häufigsten auftretende Krebsart, die auch als Prostatakarzinom bezeichnet wird. Der Tumor entwickelt sich zumeist im Drüsengewebe der Prostata und kann auf das komplette Organ übergreifen, wenn man ihn nicht behandelt. Die Prostata vergrößert sich dabei kontinuierlich, da sie vom Tumor gedehnt wird. Ist das Organ einmal betroffen, kann sich der Krebs auch auf andere Organe, Lymphknoten und Knochen ausbreiten. Durch entsprechende Vorsorgeuntersuchungen können eventuelle Prostatakarzinome oft schon in sehr frühen Stadien identifiziert und behandelt werden. Wie äußert sich Prostatakrebs?

Ein Prostatakarzinom entwickelt sich in den meisten Fällen nahezu symptomlos. Unter Umständen nehmen Sie also keinerlei Anzeichen wahr, dass sich in den inneren Geschlechtsorganen ein Tumor entwickelt. Im weiteren Krankheitsverlauf treten – dadurch, dass der Tumor die Prostata voluminöser macht – ähnliche Symptome wie bei der gutartigen Prostatavergrößerung auf. Sie nehmen also einen schwächeren Harnstrahl sowie eventuelle Erektionsprobleme wahr und haben das Gefühl, dass sich Ihre Blase nicht restlos entleert.

Ist der Prostatakrebs heilbar?

Wenn man ihn in einem frühen Stadium entdeckt und sofort behandelt, bestehen bei einem Prostatakarzinom gute Heilungschancen. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, welche Therapiemethode in Ihrem Fall am besten geeignet ist. Näheres zu den Therapien lesen Sie weiter unten.

Warum entsteht Prostatakrebs?

Welche konkreten Ursachen zu einem Prostatakarzinom führen, konnte bisher noch nicht restlos geklärt werden. Grundsätzlich müssen viele Faktoren zusammenwirken, um eine Zelle in eine Krebszelle zu verwandeln.

Insbesondere die Genetik spielt bei der Prostata eine wesentliche Rolle. Das bedeutet, dass Ihr Krebsrisiko deutlich erhöht ist, wenn bereits direkte Verwandte wie der Vater oder Bruder unter Prostatakrebs litten oder momentan leiden. Auch eventuelle Erbgutsschäden können verantwortlich sein. Zusätzlich nimmt das Risiko von Prostatakrebs mit dem Alter zu. Die Männer, bei denen man ein Prostatakarzinom feststellt, sind nach aktuellen Statistiken durchschnittlich 71 Jahre alt.

Können Sie Prostatakrebs vorbeugen?

Es gibt keine gesicherten Erkenntnisse darüber, ob sich einem Prostatakarzinom vorbeugen lässt, beispielsweise durch eine Änderung des Lebensstils. Auf jeden Fall sollten Sie Sie ab einem Lebensalter von 45/50 Jahren einmal im Jahr zu Krebsvorsorgeuntersuchung gehen, die von den Krankenkassen übernommen wird, und suchen Sie stets unmittelbar einen Arzt auf, wenn Sie konkrete Beschwerden in der Unterleibsregion sowie insbesondere beim Wasserlassen feststellen.

 

Haben Sie das Gefühl, dass etwas nicht stimmt?

 

Wenn Sie Beschwerden haben, suchen Sie am besten zunächst einen Urologen auf. Dieser wird Sie nach einer eingehenden Untersuchung zur weiteren Abklärung und Therapie in eine Klinik überweisen. Die Paracelsus-Klinik Golzheim ist eine urologische Fachklinik, die bestens ausgestattet ist: mit erfahrenen Fachärzten, medizintechnischer Ausstattung auf modernstem Niveau und sehr viel Erfahrung in der Behandlung sämtlicher uro-genitaler Erkrankungen. Insbesondere die Diagnose und Behandlung von Prostatakrebs gehört zu den medizinischen Schwerpunkten unseres Hauses.

Kompetenzzentren in der Paracelsus-Klinik Golzheim widmen sich urologischen Erkrankungen

Die Paracelsus-Klinik Golzheim verfügt über insgesamt fünf Kompetenzzentren, die sich der Beratung, Diagnose, Behandlung und Nachsorge spezieller urologischer Leiden angenommen haben. Patienten, die an einer Erkrankung der Prostata leiden, erfahren im Prostatazentrum unserer Fachklinik die bestmögliche Behandlung von Anfang an: Unter dem Leitsatz: „Alles aus einer Hand“ bündelt das Prostatazentrum Kompetenz und Erfahrung aller an der Behandlung Beteiligten und ermöglicht einen kontinuierlichen Austausch der notwendigen Informationen und nächsten Behandlungsschritte. Flexible Planung, reibungslose Abläufe und größtmögliche Transparenz bei der Diagnose und Therapie zeichnen unser Kompetenzzentrum aus.

Unser ganzheitliches Behandlungskonzept: Umsichtige Planung, individuelle Behandlung, lückenlose Betreuung

In der modernen Krebstherapie greifen unterschiedliche Behandlungselemente ineinander: Dazu gehören nach der Diagnose eines Prostatakarzinoms häufig die operative Entfernung des Tumors, eine prä- oder postoperative Chemotherapie, Strahlentherapie, Antikörpertherapie / Immuntherapie und Hormonentzugstherapie. Die Planung der einzelnen Behandlungsschritte, ihre Abfolge und Umsetzung erfordern neben Kompetenz und Erfahrung auch die Bereitschaft, die individuellen Bedürfnisse und Lebenskonzepte der Patienten in die Behandlung mit ein zu beziehen. Auch die Nachsorge und weitergehende Betreuung sind besondere Bestandteile eines umfassenden und individuellen Therapiekonzepts. Das schließt die enge Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Disziplinen ebenso ein wie den regelmäßigen fachlichen Austausch der beteiligten Ärzte und Pflegenden.

Diagnose, Therapie und Nachsorge aus einer Hand

Die Diagnose einer Krebserkrankung ist zunächst immer eine große Belastung für den Betroffenen und seine Angehörigen. Umso wichtiger ist es, dass alle Behandlungsschritte umsichtig geplant sind und ohne Verzögerung aufeinander folgen. Auch ein reibungsloser Informationsfluss zwischen den an der Behandlung Beteiligten ist unverzichtbar. In enger Absprache und Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Urologen und Hausärzten bietet die Paracelsus-Klinik Golzheim von der Diagnose eines Prostatakarzinoms bis zur Nachsorge ein lückenloses und ganzheitliches Behandlungskonzept für Tumorpatienten an, das von erfahrenen und versierten Fachleuten erstellt, umgesetzt und kontrolliert wird.

Mit modernen Diagnoseverfahren stellen die Fachärztinnen und Fachärzte unserer Klinik Art und Schweregrad der Erkrankung fest und legen im Gespräch mit den Patienten die geeignete Therapiemethode fest. Wenn eine Operation notwendig ist, erfolgt zeitnah eine stationäre Aufnahme und die Festlegung der weiteren Behandlungsschritte. Auch Nebenwirkungen der Therapie und bei onkologischen Patienten häufig vorhandene weitere Erkrankungen wie Diabetes, kardiologische Erkrankungen oder Lungenerkrankungen fließen in die Therapieentscheidung- und Nachsorgeplanung ein. Auf diese Weise entsteht ein tragfähiges und ganzheitliches Behandlungskonzept, das immer die aktuelle körperliche und seelische Konstitution des Patienten mit einbezieht. In regelmäßig stattfindenden Tumorkonferenzen (Tumorboards) tauschen sich alle an der Behandlung beteiligten Spezialisten aus, besprechen die Befunde und erarbeiten gemeinsam die bestmögliche Empfehlung für die weitere Behandlung.

Unsere Sprechstunden:

Privat-Sprechstunde Prof. Dr. med. Johannes M. Wolff

Mo. und Do. 08.00 – 13.00 Uhr
Di. 16.00 – 18.00 Uhr und nach Vereinbarung
Terminvereinbarung bitte unter Tel. 0211 4386-240


Prostata-Sprechstunde

Mo. und Do. 15.00 – 17.30 Uhr
Terminvereinbarung bitte unter Tel. 0211 4386-240

Diagnose

Wie werden Prostataerkrankungen diagnostiziert?

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Oder mit anderen Worten: Was passiert, wenn Sie zu uns kommen? Erkrankungen der Prostata können auf vielen verschiedenen Wegen untersucht sowie diagnostiziert werden.

  • Tastuntersuchung (Abtasten über den Darm)
  • Labor- und Urindiagnostik
  • PCA3-Test und DIA-PAT
  • Transrektaler Ultraschall und Prostatabiopsie
  • Computertomographie (CT) und PET-CT
  • Magnetresonanztomographie (MRT)
  • Knochenszintigraphie
  • Konventionelle Röntgendiagnostik
  • Urodynamik und Uroflowmetrie
  • Pathologie
  • MRT-gestützte Fusionsbiopsie

Damit Sie die einzelnen Methoden besser verstehen, erklären wir sie Ihnen unterhalb.

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Tastuntersuchung (Abtasten über den Darm)

Weil die Prostata mit ihrer Rückseite direkt am Mastdarm sitzt, lässt sie sich rektal ertasten. Genau das macht der Arzt. Zusätzlich werden Sie mit ihm bei akuten Beschwerden über die Symptome und eventuelle Vorerkrankungen sprechen. Oft lassen sich Prostataerkrankungen bereits anhand der Symptome und anhand des Abtastens näher einordnen. Um Prostatakrebs effektiv zu erkennen, reicht die Tastuntersuchung allein aber nicht aus und es braucht noch weitere Untersuchungsverfahren. Ungewöhnliche Vergrößerungen der Prostata sowie Knoten oder Verhärtungen können aber ein erstes Anzeichen für Krebs sein und die Untersuchung in eine entsprechende Richtung lenken.

Viele Patienten machen sich vor allem über das Ertasten der Prostata Gedanken, weil sie sich nicht vorstellen können, „von innen untersucht“ zu werden. Bleiben Sie in diesem Fall einfach entspannt. Die Tastuntersuchung ist keinesfalls schlimm.

Labor- und Urindiagnostik

Wenn Ihr Arzt eine vergrößerte Prostata fühlt, wird er im Anschluss einen Urintest durchführen. Eine Analyse des Urins deutet darauf hin, ob etwa bakterielle Erkrankungen im Harnkanal existieren. Zusätzlich werden Ihre Nierenwerte im Labor untersucht, da sich eine vergrößerte Prostata auch auf die Nierenfunktion auswirken kann.

Ferner wird der PSA-Wert (Wert des prostataspezifischen Antigens) untersucht. Der PSA-Wert kann bei stärkeren Veränderungen zum Normalwert auf bedrohliche Krebsentwicklungen in der Prostata hinweisen. Ein alleinstehendes Kriterium für Prostatakrebs ist der PSA-Wert aber ebenso wie die Tastuntersuchung nicht. Letztendlich können sich alle Veränderungen und Prostataerkrankungen auf den PSA-Wert auswirken, sodass der vom Normalwert abweicht.

PCA3-Test und DIA-PAT

Sofern Ihr PSA-Wert erhöht ist, kann der PCA3-Wert zusätzliche Gewissheit liefern. Beim PCA3 handelt es sich um ein Gen, das ausschließlich im Gewebe der Prostata vorkommt und dessen Wert sich bei bedrohlichen Veränderungen des Gewebes auch verändert. Bei dem Test werden die Prostatazellen in der Urinprobe auf ebendiesen Wert untersucht. Beim DIA-PAT-Test wird noch dazu das Prostatasekret im Erststrahlurin untersucht. Jedoch ist Aussagekraft dieses DIA-PAT-Tests  umstritten und wird derzeit mit 50 % angegeben.

Transrektaler Ultraschall und Prostatabiopsie

Der transrektale Ultraschall findet wie das Abtasten der Prostata im Darm des Patienten statt, über eine Ultraschallsonde. Er wird insbesondere bei einem schon verstärkten Verdacht auf Prostatakrebs eingesetzt, um eine präzise Gewebsentnahme (Biopsie) zu veranlassen. Sofern ein  bereits feststellbares Prostatakarzinom vorhanden ist, kann es mit der Prostatabiopsie sehr konkret entdeckt werden. Andererseits können Ärzte mit dem Ultraschall auch die exakte Größe und Beschaffenheit der Prostata feststellen, wenn sie bei der Tastuntersuchung ein vergrößertes Organ festgestellt haben.

Computertomographie (CT) und PET-CT

Eine CT wird veranlasst, wenn Krebszellen in der Prostata vorhanden sind oder der Verdacht darauf äußerst hoch ist. Die Computertomographie wird oft auch damit umschrieben, dass „man in die Röhre muss“. Bei dieser Röhre handelt es sich um eine Röntgenröhre, die einen kurzen und schmerzlosen Strahlenpuls durch den Körper schickt. Die Messwerte werden dabei an einen Computer weitergeleitet und können vorhandene bösartige Metastasen eines Prostatakarzinoms konkret lokalisieren

Wenn die CT noch durch eine PET – ausgeschrieben als Positronen-Emissionstomographie bezeichnet – erweitert wird, sind noch sensitivere und konkretere Aussagen denkbar. Hierbei spritzt der Arzt eine leicht radioaktiv markierte Substanz, meistens Zucker, die sich danach im Körper verteilt und sich verstärkt an den Zellen mit einer hohen Stoffwechselaktivität festsetzt.

Jene Zellen sind mit großen Wahrscheinlichkeit Krebszellen, da sich diese prinzipiell durch einen auffallend starken Stoffwechsel auszeichnen. Der Arzt kann sie mit einer PET-Kamera im Rahmen der Computertomographie feststellen und lokalisieren, indem sich die Zellen mit hoher Substanzkonzentration auf dem Kamerabild leuchtend vom umgebenden Gewebe abheben.

Ein Gesundheitsrisiko existiert trotz der radioaktiven Substanz nicht. Einerseits, weil die Radioaktivität äußerst schwach ist und andererseits, weil der Körper die Substanz innerhalb kürzester Zeit wieder ausscheidet. Es dauert etwa 50 bis 75 Minuten, bis sich die Substanz komplett im Körper verteilt hat.

Magnetresonanztomographie (MRT)

Bei der Magnetresonanztomographie (MRT) handelt es sich um ein Verfahren zum Anfertigen von Schnittbildern aus dem Körperinneren. Dabei können rund 90 Prozent der relevantesten Prostatakarzinome erkannt sowie hinsichtlich ihrer Größe, Aggressivität und ihres Ausmaßes sehr konkret identifiziert werden. Das Verfahren ist ähnlich zur CT, ebenfalls mit einer Röhre, nur dass hier Magnetfelder und hochfrequente elektromagnetische Wellen statt Röntgenstrahlen eingesetzt werden.

Knochenszintigraphie

Auch bei der Knochenszintigraphie kommt eine radioaktiv markierte Substanz zum Einsatz, welche sich in den Knochen festsetzt. Auch hier ist es so, dass sich die Substanz vermehrt dort festsetzt, wo ein verstärkter Stoffwechsel vorherrscht. Ein erhöhter Knochenstoffwechsel spricht für einen krankhaften Prozess, weshalb mit dieser Methode Entzündungen und auch Tumore identifiziert werden können. Generell ist die Szintigraphie präziser sowie detaillierter als eine Röntgenaufnahme und erfasst das gesamte Skelett.

Konventionelle Röntgendiagnostik

Mit einer Röntgenuntersuchung des Bauchraumes können die Nieren, die Harnblase und das knöcherne Becken untersucht sowie beurteiltwerden. Außerdem werden Sie vor einer Prostataoperation entsprechend untersucht, um den Verlauf der Harnröhre festzustellen. Dafür spritzt man ein Kontrastmittel in die Harnröhre. Ferner lässt sich mit diesem Kontrastmittel auch die Blase hinsichtlich ihrer Größe und ihres Fassungsvermögens untersuchen.

Urodynamik und Uroflowmetrie

Bei der Urodynamik und Uroflowmetrie handelt es sich um eine Methode, um die Funktion und den Harnblasendruck zu messen. Dabei führt der Arzt zwei spezielle Druckmesskatheter in die Blase sowie in den Enddarm ein und installiert Elektroden im Beckenbereich. Über den Blasenkatheter leitet er eine Infusion in die leere Blase. Über den Darmkatheter misst er den Druck während des Füllens, Entleerens sowie während des Hustens und Pressens. Die Elektroden lesen währenddessen die Muskelreize (Kontraktionen) aus. Wenn der Blasendruck, der Verschlussmechanismus und die Muskelkontraktionen nicht korrekt zusammenspielen, stimmt mit erhöhter Wahrscheinlichkeit etwas nicht. Was aber nicht stimmt, ist individuell zu bestimmen.

Pathologie

Die Pathologie ist in Kürze damit erklärt, dass Pathologen das bei einer Prostatabiopsie entnommene Gewebe auf krankhafte Veränderungen untersuchen. Eventuelle Krebszellen und entzündetes Gewebe kann spätestens hier konkret erkannt werden. Ihr Arzt erhält danach die Befunde und klärt Sie darüber auf. 

MRT-gestützte Fusionsbiopsie

Mit der MRT-gestützten Fusionsbiopsie sprechen wir von einem neuen und überaus präzisen Untersuchungsverfahren zur Früherkennung und Diagnostik von Krebs. Es baut einerseits auf den bei der Magnetresonanztomographie (MRT) entstandenen Aufnahmen und andererseits auf den aktuellen Ultraschallbildern auf. Beide Aufnahmen werden fusioniert, das heißt zusammengesetzt, betrachtet. Durch diese Methode können selbst kleinste und vereinzelte Krebszellen  nachgewiesen werden, die bei anderen Methoden noch unerkannt blieben. Die Fusionsbiopsie ermöglicht es, auffälliges Gewebe wesentlich punktgenauer und exakter zu entnehmen und zu untersuchen. Männer erhalten somit sichere Diagnosen und können im Idealfall frühzeitig behandelt werden. Mehr erfahren

Therapie

Wie werden Prostataerkrankungen behandelt?

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Erkrankungen der Prostata lassen sich auf verschiedene Arten und Weisen therapieren, wobei sich die hier erwähnten Therapien insbesondere auf Prostatakrebsbeziehen. Um Entzündungen und Vergrößerungen der Prostata zu behandeln sowie die daraus entstehenden Beschwerden zu lindern, reichen bestimmte Medikamente in Absprache mit Ihrem Arzt meist aus. Nur bei einem akuten Harnverhalt sind sofort konkrete Behandlungsmaßnahmen abseits von Medikamenten zu ergreifen.

  • Aktives Beobachten (active surveillance)
  • Operation der Prostata
  • Hormontherapie
  • Chemotherapie
  • Strahlentherapie
  • Fokale Therapie
  • Tookad-Verfahren

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Aktives Beobachten (active surveillance)

Bei einigen, beschwerdefreien Patienten mit einer günstigen Tumorkonstellation ist oftmals eine engmaschige Beobachtung bereits ausreichend (aktive Überwachung). Erst wenn die Erkrankung weiter fortschreitet und Beschwerden mit sich bringt, werden weitere Behandlungsmöglichkeiten eingesetzt.

Operation der Prostata

Was passiert bei der Operation der Prostata?

Die Operation der Prostata meint in den meisten Fällen, dass die Lymphknoten, die beiden Sekretdrüsen (früher auch als Samenblasen bezeichnet) sowie die Vorsteherdrüse selbst komplett entfernt werden. Je nach Befund kann der Eingriff auf verschiedene Weisen erfolgen. Einerseits durch einen Schnitt im Unterbauch oder Dammbereich (zwischen After und Hodensack) oder andererseits durch die laparoskopische Methode. Bei dieser wird die Operation im Rahmen einer Bauchspiegelung durchgeführt.

Welche Konsequenzen hat der Eingriff? 

Es kann sein, dass Sie nach der Operation der Prostata Erektionsprobleme haben oder impotent sind. Auch Inkontinenz, also das unkontrollierte Wasserlassen, kann eintreten. Ersteres ist damit verbunden, dass sich die Erektionsnerven in unmittelbarer Nähe zur Prostata befinden und je nach Befund nicht erhalten werden können. Insbesondere dann nicht, wenn der Tumor bereits in die Randbereiche der Prostata vorgedrungen ist. Darüber entscheidet der Operateur.  

Wann muss die Prostata entfernt werden? 

Wenn das Prostatakarzinom lokal begrenzt ist, wird bei einer sog. radikalen Prostatektomie die Prostata vollständig entfernt. Damit wird auch der Tumor vollständig entfernt und eine Heilung ermöglicht.

Hormontherapie

Was passiert bei der Hormontherapie? 

Der Sinn der Hormontherapie besteht darin, die Hormonproduktion in den Hoden einzubremsen. Der Hintergrund ist der, dass das männliche Geschlechtshormon das Wachstum von Tumoren in der Vorsteherdrüse unterstützt. Werden die Hormone nicht mehr produziert, können sie auch nicht mehr zum Krebszellenwachstum beisteuern. So kann sich der Krebs zumindest nicht mehr ausdehnen, heilen lässt er sich durch die Hormontherapie aber nicht. Die Hormontherapie kann entweder operativ oder medikamentös stattfinden. Die operative Vorgehensweise (Kastration) ist inzwischen selten, da sie als sehr belastend empfunden wird. Weiter verbreitet ist die medikamentöse Vorgehensweise, meist durch die Gabe von Depotspritzen.

Welche Konsequenzen hat eine Hormontherapie?

Eine Hormontherapie hat die Konsequenz, dass das Geschlechtshormon nicht mehr weiter produziert wird. Dadurch werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit unfruchtbar, Sie können mit Ihren Spermien also keine Kinder mehr zeugen. Auch weitere Nebenwirkungen können auftreten, die sich aber nicht pauschal benennen lassen.

Wann kommt eine Hormontherapie infrage?

Insbesondere im Anfangsstadium, wenn der Tumor also noch wächst, kann eine Hormontherapie dabei helfen, das Wachstum aufzuhalten und so etwas Zeit zu gewinnen.

Chemotherapie

Was passiert bei einer Chemotherapie?

Körperzellen und so auch Krebszellen vermehren sich dadurch, dass sie sich teilen. Das Ziel der Chemotherapie ist es, das zu unterbinden. Dafür bekommen Sie ein bestimmtes Medikament (Zytostatikum), das die Zellen einerseits am Wachsen hindert und andererseits absterben lässt.

Welche Konsequenzen hat eine Chemotherapie?  

Die Zytostatika hindern nicht nur die Krebszellen am Wachsen, sondern auch alle anderen Körperzellen. Eine Chemotherapie wirkt sich also auf den kompletten Körper aus und hat somit erhebliche Nebenwirkungen. Ob der Nutzen und die Konsequenzen zusammenpassen, müssen Sie mit Ihrem Arzt besprechen. 

Wann ist die Chemotherapie heranzuziehen?

Die Chemotherapie setzt da an, wo die Hormontherapie nicht mehr ausreicht oder  wenn das Tumorwachstum schon zu weit vorangeschrittenist und Metastasen vorhandensind. In diesem Fall ist die Chemotherapie ein möglicher Therapieansatz.

Strahlentherapie

Was passiert beim Bestrahlen der Krebszellen?

Bei der Strahlentherapie kommt Radioaktivität auf den Plan, um die Krebszellen effektiv zu zerstören, während das umliegende Gewebe weitgehend geschont bleibt. Diese Methode kann in zwei Versionen stattfinden, einerseits perkutan und andererseits als Brachytherapie. Bei der ersten Version erfolgt die Bestrahlung von außen durch die Haut. Bei der Brachytherapie werden radioaktive Metallstifte (Seeds) in die Prostata implantiert, die dort dann über mehrere Monate strahlen und die Krebszellen  vernichten sollen.

Welche Konsequenzen hat eine Strahlentherapie?

Bei einer Strahlentherapie von außen ist mit Schleimhautproblemen sowie leichten bis mittleren Hautschäden im bestrahlten Bereich zu rechnen, die sich in den allermeisten Fällen aber durch entsprechende Nachbehandlungen beheben lassen. Durchaus bestehen trotz immer besseren Techniken auch noch leichte Risiken für Gewebe- und Organschäden rund um die Prostata herum. Einzelne individuelle Nebenwirkungen sind darüber hinaus nicht auszuschließen.

Wann kommt eine Strahlentherapie infrage?

Das Bestrahlen der Krebszellen ist eine denkbare Alternative, wenn das operative Entfernen der Prostata mit den entsprechenden Nebenwirkungen keine Option für Sie ist. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt und lassen Sie sich beraten, ob die Strahlentherapie für Sie in Frage kommt.

Fokale Therapie

Was ist die fokale Therapie?

Entdeckt man den Krebstumor sehr früh, dann lässt er sich eventuell schon mit der fokalen Therapie erfolgreich behandeln. Dabei findet zuerst eine MRT-gestützte Fusionsbiopsie statt, um dann mit einer Behandlungssonde im Enddarm hochintensive und auf die Prostata fokussierte Ultraschallwellen auszusenden. Das vom Krebs betroffene Gewebe wird dadurch zerstört, ohne aber Ihre Lebensqualität zu sehr einzuschränken.

Gibt es bei der fokalen Therapie Nebenwirkungen?

Vereinzelt kann es zu individuellen Nebenwirkungen kommen, über die Sie der Arzt vorab aufklärt.

Wann ist die fokale Therapie heranzuziehen?

Um die fokale Therapie heranziehen zu können, muss es sich um einen einzelnen oder wenige begrenzte Tumoren handeln.  

Tookad-Verfahren

Beim Tookad-Verfahren handelt es sich um eine neuere Behandlungsmethode bei Prostatakrebs direkt nach der Diagnose eines Prostatakarzinoms. Es beruht auf Lasertechnik. Das Wort „Tookad“ kommt aus dem Hebräischen und bedeutet „Licht“. Dabei setzt man den Krebszellen Laserstrahlen aus und tötet sie ab, absolut schonend aber für die Prostata.

Gibt es beim Tookad-Verfahren Nebenwirkungen?

Ähnlich wie bei der fokalen Therapie kann es vereinzelt zu individuellen Nebenwirkungen kommen, über die man Sie vorher aufklärt. Prinzipiell handelt es sich aber um eine minimalinvasive Therapie, die ohne schlimmere Nebenwirkungen auskommt. Das Risiko von Impotenz und Inkontinenz ist beim der Tookad-Verfahren konkret auszuschließen.

Wann ist das Tookad-Verfahren zu empfehlen?

Die Heilungschancen bei einem lokal begrenzten Prostatakarzinom liegen sehr hoch. Jetzt kann der Tumor gezielt zerstört werden, das Organ selber bleibt aber erhalten. Das für viele Patienten zermürbende Warten auf die nächste Biopsie entfällt ebenso wie die Sorge vor Inkontinenz und Impotenz bei einer radikalen Prostatektomie. Patienten mit einem Niedrig-Risiko-Prostatakarzinom haben damit eine echte Alternative zu den bisherigen Behandlungsmöglichkeiten. Mehr zum Tookad-Verfahren lesen!

 

Flüssigkeitstropfen im Tropf Quellenangabe: Numstocker/shutterstock.com

Chemotherapie:

Ist die Hormontherapie nicht ausreichend oder das Tumorwachstum zu weit fortgeschritten, kommt eventuell eine Chemotherapie in Frage. Meistens wird eine Chemotherapie eingesetzt, wenn bereits Metastasen vorhanden sind. Das Medikament (Zytostatikum) stört die Zellen bei ihrem Teilungsvorgang und verhindert deren Vermehrung. Allerdings wirkt das Medikament auf alle Zellen des Körpers, nicht nur auf die vom Krebs betroffenen. Deshalb ist eine Chemotherapie mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden, Nutzen und Risiko müssen individuell abgestimmt werden.

Team

Das Team des Prostatazentrums Düsseldorf Golzheim

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Prof. Dr. med. Johannes M. Wolff

Chefarzt und Ärztlicher Direktor
Facharzt für Urologie
Spezielle Urologische Chirugie
Andrologie
Medikamentöse Tumortherapie
Fellow of the European Board of Urology (FEBU)

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Matthias Puzik

Leitender Oberarzt
Facharzt für Urologie
(betreut z.Zt. die Prostata-Sprechstunde im Krankenhaus)

Die Klinik für Urologie

Paracelsus-Klinik Düsseldorf Golzheim: DIE urologische Fachklinik

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IHRE urologische Fachklinik

Sie finden unser Prostatazentrum in der Paracelsus-Klinik in Düsseldorf Golzheim. Die Klinik ist als Fachkrankenhaus für Urologie eine der europaweit größten Spezialkliniken ihres Fachbereichs. Das Behandlungsspektrum umfasst sämtliche Erkrankungen der Niere, Nebennieren, Harnleiter, Blase, Harnröhre, Prostata und des männlichen und weiblichen Genitals. Ergänzt wird das Leistungsspektrum durch Refertilisierung, die Therapie von Potenzstörungen und Inkontinenzleiden beider Geschlechter. Die Klinik deckt das gesamte Operationsspektrum der modernen Urologie ab.